| Vorrang
hat die Entwicklung der Erwachsenen als Personen. |
Das
persönliche Wachstum der Kinder hängt stark von der Aufmerksamkeit
ab, die wir Erwachsene sich selbst zuteil werden lassen.
Um Kinder
positiv oder negativ zu beeinfluben, ist nicht unsere Absicht notwendig,
sondern es genügt unsere Anwesenheit. Wenn wir es tatsächlich
am wenigsten vermuten, hören uns die Kinder/Jugendlichen zu,
beobachten uns, machen uns nach. Es sind weniger unseren guten Ratschläge,
die in ihnen besondere Spuren zurücklassen, als vielmehr unsere
tief verwurzelten Einstellungen, unsere Haltung, der Sinn, dem wir
unserem Leben geben; das alles wird hinter unseren Worten und unserer
Haltung sichtbar. Deshalb gibt es keine Augenblicke in denen wir
Erzieher sind und in anderen nicht. Alles an uns Erwachsenen hat
letztendlich Auswirkungen auf Kinder; alles - wenig oder mehr, gut
oder schlecht, implizites oder explizites, vorher oder nachher -,
was wir sind, trägt dazu bei, ihre Denkweisen und ihren Charakter
zu prägen, in ihnen ihre Möglichkeiten festzulegen und
ihre Zukunft zu gestalten. |
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was
wünschen Sie Sir von mir?
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Kinder haben einen guten Riecher. Sie verstehen gleich, wer dieser Erwachsene
wirklich ist, der sagt, er sei gekommen, um ihnen zu helfen; sie verstehen,
welches die wirklichen Gründe sind, die ihn zu ihnen geführt
haben
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| gehen
Sie die Welt umher und nageln Sie das evangelho auf alles Geschöpf!
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| Der
Wert dessen, was wir wählen, hängt von den wahrhaftigen
Gründen ab, die das Auswählte hervorbringen. Deshalb
rechnen wir mit den Erwachsenen, die sich nicht aus Notwendigkeit
oder aus Gründen der Zweckmäbigkeit für den Dienst
an Kindern entscheiden, oder um sich nützlich zu fühlen
oder einfach aus humanitären Gründen, sondern die
lernen, ihr eigenes wahrhaftes Leben zu führen, sich um
die Entwicklng ihres eigenen Lebens kümmern, immer mehr
im Geiste des Evangeliums leben; das bedeutet unentgeltliche
Liebe. Nur so werden den Strabenkindern die Hilfe geben können,
die sie brauchen und verdienen. |
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Um
Erwachsenen zu helfen, diese Entwicklung zu nehmen, reicht es nicht aus,
Weiterbildungskurse anzubieten. Es ist unverzichtbar, über eine eigene
persönliche Zustimmung bewubt und entschlossen zu verfügen,
weil die Freiheit eines jeden einzelnen ist vollständig in diesem
langsamen aber faszinierenden Abenteuer Veränderung von sich selbst
verwickelt. Wenn danach die Personen reifen, geschieht das deshalb, weil
sich wirklich solidarisch und Freunde sind; d. h., sie helfen sich gegenseitig,
sich zu vervollkommnen, während sie die Erfahrungen sammeln ungeachtet
der Hindernisse, die zu nehmen sind. Sie reifen auch deshalb, weil sie
in Demut aufgehen in einem Zusammenleben, das sich mit Gottes Hilfe in
eine wahre Brüderlichkeit verwandeln kann.
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