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| Eine
entsscheidende begegnung |
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Stifung verdankt ihre Entstehung der zufälligen Begegnung von
Giorgio und Zeninha (oder mit richtigem Namen Lusenice) im
Zentrum der FAMEB "Fundação de Assistência
a Menores do Estado da Bahia" (Stiftung in Bahia) für
minderjährige Straftäter. Giorgio erinnert sich: "Ich
war eingeladen, um einige Vorträge vor in Haft befindlichen
Jugendlichen zu halten, und lernte dabei Zeninha kennen, Sie versuchte
einige von ihnen das Lesen und Schreiben beizubringen. Wir waren
von Anfang an auf der gleichen Wellenlänge, da wir beide unbedingt
allen von ihren helfen wollten. |
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Nachdem wir mit jedem von ihnen unter vier Augen gesprochen und
Momente ihres Haftlebens miterlebt hatten, waren wir sehr traurig,
sie in dieser so entmenschlichten und perspektivlosen Lage allein
zurückzulassen. Daher entschlossen wir uns, etwas zu ihrer
Hilfe zu unternehmen. Wir mubten eine neue Form der Betreuung, ein
Gegenvorschlag zur Strabe und Besserungsheim finden. So machten
wir unsere ersten Erfahrungen. |
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Graf Franco Gilberti
In den ersten fünf Jahren kamen wir zu der Überzeugung, dab
wirkliche Ergebnisse nur auf lange Sicht erreicht werden können,
wenn man einer Person helfen möchte zu wachsen, und dab wir vor allem
auf die Vorsehung Gottes zählen können. Tatsächlich mubtem
wir dreimal den Ort wechseln, um die Kinder vor Kriminellen zu schützen,
die sie bedrohten und nicht davon ablieben, sie wieder in den Drogenhandel
zu verwickeln. Die glückliche und aubergewöhnliche Hilfe der
Gräfin Maria Teresa
Gilberti, von Mailand ermöglichte diese Umzüge. 1994 führten
unsere gefestigten Erfahrungen zur Gründung einer Stiftung, um dem
Ehemann der Gräfin, Graf
Franco, zu gedenken. Er wurde wegen seiner Güte und Grobzügigkeit
den Armen gegenüber sehr geschätzt.
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Eine
grobe Gelegenheit
In all den Jahren haben wir Hunderten von Kindern und einigen allerziehenden
Müttern Schutz geboten. Viele kehrten wieder zurück zu ihren
Eltern oder wollten lieber alleine wohnen mit einer Arbeitsstelle und
Eigenheim. Leider gingen einige wieder zurück auf die Strabe, wo
sie sich wieder mit Kriminellen abgaben und auf barbarische Weise ums
Leben kamen. In unserer Kapelle bewahren wir ihre Photos auf, die auf
folgendes hinweisen sollen:
Diese Tragödien können vermieden werden, wenn diese Kinder frühzeitig
wahrhaftig leben, d.h., wenn wir mit der Hilfe von Wohltätern rechnen
können, damit wir auf diese Weise weitermachen und jedem Kind die
Gelegenheit geben können, das sie auch wirklich sucht".
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Unsere
Mission
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Nicht-staatliche wohltätige Einrichtung, die sich gegen
Hunger, Krankheit, Analphabetentum, gesellschaftliches Aubenseitertum,
Ausbeutung, Prostitution von Kindern und Jugendlichen, Drogenabhängigkeit,
Rassismus, sozialen Ausschlub, Zerfall
der Familie und persönliche Orientierungslosigkeit
kämpft.
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"Wichtigstes Ziel der Stiftung Franco Gilberti ist ohne Gewinn
auf dem Gebiet der Wohltätigkeit zu arbeiten, indem sie ständig
Dienstleistungen erbringt, ohne Unterschied der Person, ihrer
Religion, ihrer Rasse, ihres Geschlechts und ihres Alters, und
Jungen und Mädchen aufnimmt, die auf der Strabe leben, schlafen
und von ihrer Familie losgelöst sind. Sie setzt sich dafür
ein, sie in einer gesunden, christlichen und familiären Lernumgebung
zu erziehen, ihnen ein liebevolles und berufliches Wachstum zu
gewährleisten, in der Absicht sie als Volljährige in
die Gesellschaft und möglicherweise in ihre Familie wiedereinzugliedern.
Sofern es machbar ist, bietet die Stiftung minder- oder volljährigen
alleinerziehenden Müttern mit ihren Kindern Schutz und Unterkunft,
bis eine menschenwürdige Lösung gefunden wird.
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